Rose vom Wörthersee!

07. - 10. Juni 2007

Last update: 6. März 2009.

Mit 118 teilnehmenden Fahrzeugen und 260 Personen war die 13. „Rose vom Wörthersee“ ein großes Ereignis für den KMVC und den Raum um den Wörthersee! So ein tolles und vielfältiges Starterfeld wird man bei uns in Kärnten so schnell nicht wieder sehen!
Am Donnerstag begann ja wie üblich die Anreise der Teilnehmer. Die ersten Gäste aber reisten bereits am Sonntag, den 3. Juni, ins Parkhotel an.
Die Begrüßung der Gäste erfolgte am Abend – wie immer in den letzten Jahren wurde diese Veranstaltung von der Volksmusik Pörtschach unter der Leitung von Werner Hörmann mit flotten Weisen musikalisch umrahmt.
Am Freitag absolvierten wir unsere Wertungsfahrt und fuhren zuerst um den Wörthersee! Im Lake Side Park erledigten die Teilnehmer ihre erste Sonderprüfung! Danach ging es über die Hallegger Teiche nach Wölfnitz – Pitzelstätten – Klein St. Veit – Maltschacher See – Oberglan –, wo bei der Abzweigung nach Höfling – Ossiach die Zeitwertung begann. Leider wurde kurz vor dem Start dieser Sonderprüfung der Zielort von der Polizei nicht genehmigt. Es musste das Ziel direkt zur letzten Kreuzung zurückverlegt werden. Wir hatten die lange Gerade vor dem großen Gasthof auf der rechten Seite als Ziel vorgesehen. Man hätte den letzten Teil der Strecke schön eingesehen und die Zeit besser einteilen können! Wir dachten daran, dass man dort auch stehen bleiben könnte, da es ja einen großen Parkplatz gab. Aber was soll’s, die Polizei hat ja immer Recht! Dann ging es weiter über Ossiach – Annenheim nach Bodensdorf, wo die nächste Sonderprüfung stattfand! Wir wurden von Bürgermeisterin Maria-Luise Mittermüller recht herzlich begrüßt und auf ein Getränk eingeladen. Anschließend ging es die Höhenstraße hinauf zum Gasthof Stofflwirt und zum Mathiasl. Beide Gasthöfe haben sehr gute Qualiät geboten. In gut zwei Stunden wurden allein beim Stofflwirt 150 Personen bewirtet. Dem Einen oder Anderen mag es ja trotzdem zu lange gedauert haben, aber das ist bei so vielen Menschen wirklich eine gute Zeit. Die Aussicht und das Wetter spielten mit und so hat ja doch alles gepasst. Viele fuhren dann doch noch hinauf bis zum Gipfel, um die herrliche Aussicht über fast ganz Kärnten zu genießen. Leider kam dann ein Gewitter auf und vertrieb die Gäste von diesem schönen Platz.
Am Abend um ca. 19.30 Uhr trafen auch noch die Oldtimerfreunde aus Jesolo und Venedig ein. Nach dem Abendessen wurden die Teilnehmer mit Oldtimerbussen der Historama Ferlach ins Casino nach Velden und auch wieder zurück gebracht.
Am nächsten Tag fuhren wir dann gemeinsam zum Minimundus-Parkplatz, wo wir die Fahrzeuge nach Startnummern aufzustellen versuchten, was uns teilweise doch noch gelang. Auf dem Dachparkplatz der City Arkaden in Klagenfurt wurden wir von Vizebürgermeister Zwick in Vertretung des Bürgermeisters und Stadtrat Christian Scheider in Vertretung des Landeshauptmannes und der City-Managerin Tanja Lewin recht herzlich begrüßt.
Die Stadt Klagenfurt hat unseren 260 Gästen ein herrliches Buffet geboten, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten!Es war sehr heiß und die Gäste machten einen Spaziergang in den City Arkaden und in der Altstadt von Klagenfurt. Um 11.30 Uhr begannen wir mit der Vorstellung der Fahrzeuge, wobei anzumerken ist, dass wir heuer leider keine Zuschauer hatten, da uns die Presse und auch der Rundfunk total ignorierten (mit Ausnahme der KTZ), da ja am Wochenende vorher so groß über die Karawankenrallye berichtet wurde, so wollte man nicht nochmals an einem Wochenende über die Oldtimer berichten! Das war die Begründung meiner Anfragen, warum unser Treffen ignoriert wurde! Aber was fand man dann in unseren Tageszeitungen am Montag und Dienstag: Einen Bericht von einem Fiat-500er-Treffen in der Schweiz! Aber auch unsere Kärntner Mitglieder haben dieses Treffen leider nicht wahrgenommen und kamen nicht, um diese wirklich schönen Fahrzeuge zu sehen!
Das Mittagessen wurde im Gasthof Ogris in Ludmansdorf eingenommen, das sich auch als sehr gut herausstellte. 260 Personen zum Mittagessen, das ist wohl eine sehr große Herausforderung für jeden Gastwirt! Alle Gäste wurden persönlich von Bürgermeisterin Stefanie Quantschnig mit einem Getränk begrüßt. Auch eine typische Kärntner Volksmusik spielte flott auf. Wir danken Ihr recht herzlich dafür!
Am Abend gab es dann im Parkhotel den Galaabend, der wieder in gewohnter Parkhotel-Qualität stattfand. Ich danke dem Team des Parkhotels recht herzlich für die immer wieder freundliche Aufnahme in diesem Hause! Das Parkhotel ist das größte Ein-Saisonen-Hotel in Österreich und hat in der gesamten Welt einen hervorragenden Ruf: Seien es die OPEC-Tagungen oder der EU-Kongress, die vielen Ärztetagungen, Schulungen und Filmteams mit ihren Schauspielern, nicht zu vergessen die diversen Oldtimertreffen von Clubs aus Holland, der Schweiz, Deutschland und Italien, die hier Station machen!
Nach dem Abendessen fand die Siegerehrung mit der Vergabe der Pokale und der Erinnerungsgeschenke statt. Die Ergebnisse ersehen Sie in den beiliegenden Listen. Unser Mitglied Dr. Hans Zamernik räumte diesmal wirklich alles ab! Der Zufall hat es so gewollt! Er fuhr einfach drauf los und es paßte alles. So etwas finde ich wirklich toll! Auch mir ist es ja schon des öfteren so passiert. Wir gratulieren ihm recht herzlich zu diesem Erfolg!
Am Sonntag gab es dann noch die Ausfahrt, die heuer in St. Veit an der Glan auf dem Rennbahngelände endete. Dort fand der Oldtimer- und Teilemarkt der Freunde alter Motorräder statt.

Somit ging wieder eine schöne „Rose vom Wörthersee“ zu Ende!

Ich danke allen recht herzlich für das Kommen und würde mich freuen, Euch im Jahre 2009 bei der „Rose vom Wörthersee“ wieder begrüßen zu dürfen.

Gerhard Setschnagg


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Gut 14 Tage liegt die 13. Rose vom Wörthersee nun zurück. Und ich denke mit Freude an die schönen, stressfreien Tage dieses Oldtimertreffens.

Gerhard hat es wieder verstanden, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, an der weder an der Organisation noch an der Ausführung etwas zu kritisieren war.
Da wir schon frühzeitig unser Zimmer bestellt hatten, gab es für uns nur kurze Wege, um vom Zimmer mit herrlichem Seeblick zu unserem Oldtimer zu gelangen. Ich ging diesen Weg öfter als nötig – waren doch so viele schöne und seltene Autos auf dem Parkplatz zu bewundern.
Am Ankunftstag gab es nach der Vernissage eines Klub-Mitgliedes einen Sektempfang und ein Abendessen, das für jeden Geschmack reichlich Köstlichkeiten bot. In froher Runde saßen wir nachher noch einige Zeit zusammen.
Am Freitag, nach einem sehr ausgiebigen Frühstück begann der „Ernst des Lebens“-
Die Ausfahrt nach Bodensdorf ging laut Road Book los. Anfangs ohne Schwierigkeiten, mit wechselnden Vorfahrern und auch Nachkommenden.
Und plötzlich keiner vor uns und auch keiner hinter uns. Und das bei rund 20 km !
Und hier stand im Roadbook nur mehr ….Richtung…. Richtung….Richtung….
Es widerstrebte meinem Ehrgeiz, die Strecke zurückzufahren, um den Anschluß wiederzufinden, und so statteten wir Feldkirchen einen Besuch ab, bevor wir mit viel Glück bekannten Autos begegneten. Auch die Sonderprüfungen konnten wir hinter uns bringen.
Ab da ging alles wie am Schnürchen und wir bekamen auch noch einen Parkplatz beim Stofflwirt. Das Essen war gut, jedoch dauerte es sehr lang, bis wir es bekamen. Nachdem jetzt „Freie Heimfahrt“ war, machten wir noch einen Besuch bei Freunden. So schnell wie in Landskron ein Gewitter aufzieht, habe ich bisher noch nicht erlebt. Mit Mühe konnte ich noch das Verdeck schließen – und dann gings los. Die Bezeichnung „Wolkenbruch“ verharmlost noch das Geschehen. In Pörtschach angekommen merkten wir, dass es hier nicht geregnet hatte.
Vor dem Abendessen ging es noch kurz ins Hallenbad. Obwohl das Buffet einladend beschickt war, sprachen wir den Speisen nicht allzureichlich zu –wir waren noch von Mittag zu satt.
Anschließend warteten wir auf die Oldtimerbusse, die uns ins Kasino nach Velden brachten. Gerhard hatte für uns einen Sektempfang arrangiert und auch noch für etwas Spielkapital (Jetons) gesorgt. Wir genossen das rege Treiben an den Spieltischen und Automaten, da der Tag aber lang war, fuhren wir mit dem ersten Bus wieder heim nach Pörtschach.



Samstag – problemlos gelangten wir zu den City-Arkaden, wo wir in luftiger Höhe unsere Autos zur Schau stellten.
Vom Bürgermeister war ein tolles Buffet gestellt worden, aber schade - wir waren noch satt vom Frühstück. Nach den Grußworten machten wir einen Stadtbummel, und um ½ 12 gings wieder ab zum Mittagessen. Die Strecke bis Ludmannsdorf war prachtvoll zu fahren und wir fanden einen schattigen Sitzplatz in einer netten Runde.



Nach dem Essen räumten wir die Plätze, um weiteren Teilnehmern Platz zu machen. Gemütlich fuhren wir dann heim ins Hotel.



Am Abend hat Gerhard wieder groß aufgetrumpft: Ein Galaabend, was Speisen und Musik betraf. Bei der anschließenden Siegerehrung bekamen wir eine schöne Plakette.

Am Sonntag blieben wir ein wenig länger im Bett, frühstückten genüsslich und fuhren, nachdem wir uns von alten und neuen Bekannten verabschiedet hatten über den Oldtimermarkt von St. Veit heim.

Es war eine Veranstaltung, die meiner Frau und mir sehr schöne Tage geschenkt hat. – und mir zwei Kilo mehr an Lebendgewicht.

Unser Dank gilt Gerhard und seinem Team.



Harald Wallenko
 

 

  Fotoalbum vom Fenstergucker 

 

 

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